Juristische Übersetzungen gehören zu den Spezialgebieten des Übersetzungsbüros Polydioma.

Bei Bedarf kümmert sich Polydioma neben der Beglaubigung auch um eine Apostille Ihrer Übersetzungen von Rechtstexten

Beglaubigungen

Für amtliche Zwecke werden die Übersetzungen von gerichtlich beeidigten Übersetzern gemäß dem niederländischen Gesetz für beeidigte Dolmetscher und Übersetzer (Wet beëdigde tolken en vertalers, Wbtv) angefertigt. Beispiele hierfür sind notarielle Urkunden, Verträge, Satzungen, Prozessakten und offizielle Dokumente der Gemeinde, aber auch Adoptionsbescheinigungen oder Testamente.

Es handelt sich um eine Übersetzung, die mit einer Erklärung des Übersetzers versehen ist, in der dieser bestätigt, dass die Übersetzung eine wahrheitsgetreue Wiedergabe des Originals ist. Durch eine Beglaubigung wird also die Qualität der eigentlichen Übersetzung nicht unbedingt verbessert, jedoch erfüllt ein beeidigter Übersetzer die Anforderungen des Registers der beeidigten Dolmetscher und Übersetzer.

Ein beeidigter Übersetzer ist grundsätzlich berechtigt, beglaubigte Übersetzungen für die Sprachrichtung(en) anzufertigen, für die er in das Register eingetragen ist. Wenn ein Übersetzer für beglaubigte Übersetzungen aus dem Spanischen ins Niederländische eingetragen ist, darf der nur Dokumente beglaubigen, die in Spanisch abgefasst sind und ins Niederländische übersetzt wurden. Ein Übersetzer kann allerdings von einem niederländischen Gericht für eine Kombination von zwei Fremdsprachen, zum Beispiel aus dem Deutschen ins Spanische, vereidigt werden.

Bei Bedarf kümmert sich Polydioma neben der Beglaubigung auch um eine Apostille Ihrer Übersetzungen.

Apostille

Manchmal muss die Echtheit der Unterschrift des beeidigten Übersetzers bestätigt werden, indem die Kanzlei des Gerichts, bei dem der Übersetzer eingetragen ist, das Dokument mit einer Apostille versieht. Diese Apostille gilt in den Ländern, die das Apostillen-Übereinkommen ratifiziert haben.

Die Länder, die das Apostillen-Übereinkommen unterzeichnet haben, werden im Übereinkommen zur Abschaffung der Pflicht zur Legalisierung ausländischer öffentlicher Urkunden genannt.

Eine Apostille ist eine international anerkannte zusätzliche Authentifizierung der Unterschrift des Übersetzers. Es handelt sich um ein aufgeklebtes Formular mit dem Stempel des Gerichts, das durch den Gerichtskanzler oder einen Richter unterzeichnet ist und besagt, dass der Übersetzer und seine Unterschrift bei diesem Gericht bekannt sind.

Das übersetzte Dokument braucht nicht mehr von der Botschaft oder dem Konsulat des Landes legalisiert zu werden, in dem es benutzt wird, und kann direkt in dem Bestimmungsland verwendet werden.

Polydioma verfügt über langjährige Erfahrung in der Übersetzung von juristischen Dokumenten und möchte Ihnen gerne behilflich sein.
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